Der mittelalterliche Friedhof der jüdischen Gemeinde auf dem Stadtplan von J. M. Dedekind von 1675
Der mittelalterliche jüdische Friedhof
Am Moritztor, an der heutigen Großen Ackerhofsgasse, lag im Mittelalter der Friedhof der jüdischen Gemeinde von Erfurt. Er befand sich außerhalb des von Juden bewohnten Gebietes, wie es ihr Glaube vorschreibt.
Seit wann der Friedhof bestand, kann nicht genau bestimmt werden. Es ist aber wahrscheinlich, dass hier seit der Anfangszeit der Gemeinde bestattet wurde. Die ältesten noch heute erhaltenen Grabsteine stammen aus dem 13. Jahrhundert.
1453 erzwang der Erfurter Rat die Abwanderungen der Juden aus der Stadt. Der Friedhof wurde eingeebnet und an seiner Stelle eine städtische Scheune und später der große Kornspeicher errichtet. Die Grabsteine wurden als Baumaterial im gesamten Stadtgebiet verwendet, wo sie bis heute in Gebäuden oder im Straßenbelag aufgefunden werden. Eine Auswahl dieser mittelalterlichen Steine wird im Hof der Alten Synagoge gezeigt.
Aktuelle Nachrichten
08.05.2012
Schüler des Ratsgymnasiums drehen Film über die Alte Synagoge Erfurt
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01.06.2012
18:00 - 00:30 Uhr,
Lange Nacht der Museen - Programm der Alten & Kleinen Synagoge sowie an der mittelalterlichen Mikwe
20.05.2012
20.05.2012, um 11:00 Uhr, 14:00 Uhr und 16:00 Uhr, Mikwe + Alte Synagoge
Internationaler Museumstag: Öffentliche Führungen in der Alten Synagoge und an der mittelalterlichen Mikwe